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«Erzieht man so in sittlicher Beziehung, dann, meine sehr verehrten Anwesenden, dann steht man eben so neben dem Menschen, dass man gewisser maßen nur die Veranlassung ist, dass der Mensch sich eigentlich selbst erzieht. Man gibt dem Menschen immer dasjenige, was er selbst unbewusst will, und man gibt ihm so viel, dass er ungefährdet, frei und für sich verantwortlich im richtigen Lebensalter wird.» Rudolf Steiner (in diesem Vortrag)
Auch als 2€-Heft erhältlich.
00:00:00 – Im Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen des Kindes äußert sich sein individueller moralischer Charakter.
00:01:26 – s. Rudolf Steiner, Erziehung und Kunst
00:19:44 – In der Schule kann der Erzieher die moralische Prägung fortführen und auch Schlechtes zum Guten wenden.
00:33:15 – s. Rudolf Steiner, Die Philosophie der Freiheit
00:27:57 – Zwischen Zahnwechsel und Geschlechtsreife wirkt die Sprache moralisch bildend – in der Beziehung zur verehrten Autorität des Lehrers.
00:43:56 – Um das 9., 10. Jahr wird vom Kind erstmals ein Unterschied zwischen Ich und Welt gefühlt: Die Autorität wird in Frage gestellt, und es ist wichtig, dass der Lehrer das Vertrauen weiter befestigt.
00:50:44 – «Die Hände, die als Kind beten gelernt haben, die haben in einem späteren Lebensalter die Gabe, sich zum Segnen auszustrecken.» Nach der Geschlechtsreife kommt das Moralische des Gehenlernens als Willensfreiheit zum Vorschein.
01:05:44 – Richtige Erziehung macht den Menschen fähig, auf richtige Weise alt zu werden. Die Jugend sucht bei älteren Menschen die Reife.
Reihe: Archiati liest Steiner
Rudolf Steiner
Erziehung und Moral
Eine Brücke zwischen Freude und Ernsthaftigkeit
Vortrag in Stuttgart, 26. März 1923
Spielzeit: 76 Min.
Weitere Bücher aus dieser Reihe:
Rudolf Steiner, Erziehung und Leben
Rudolf Steiner, Gebete für Kinder
Rudolf Steiner, Was wird aus meinem Kind?
Mehr erfahren:
https://www.pietroarchiati.com
https://www.rudolfsteinerausgaben.com
https://www.instagram.com/rudolfsteinerausgaben






